Ein Zeichen setzen gegen das „Glühbirnenverbot“

Eigentlich muss man ja nichts mehr sagen, über dieses Glühbirnenverbot, über die Lobbyarbeit von Osram & Co, über Quecksilber in Kinderzimmern, auf Deponien und im Grundwasser, über ungesundes Licht und über die EU-Bürokraten, die bis in den letzten Winkel der Wohnung hineinregieren, während es in der EU offensichtlich an ganz anderen Ecken an Kontrolle mangelte und noch heute mangelt.

Nun gibt es eine Petition:

Der deutsche Bundestag möge sich für die Aufhebung des Verbots der Produktion und des Vertriebs von Glühbirnen einsetzen.

Begründung: Das Verbot der Glühbirne basiert auf keinem sachlichen Umweltbedenken und verletzt die bürgerlichen Freiheitsrechte und das Recht auf Selbstbestimmung in eklatanter Weise.

Die Petition findet man unter www.openpetition.de/petition/online/aufhebung-des-gluehbirnenverbots

Man kann diese Petition ohne Registrierung unterzeichnen und ausserdem auf Wunsch auch „nichtöffentlich“ unterschreiben. Es dauert nur ein paar Sekunden. Es gibt also keinen vernünftigen Grund, es nicht zu tun.

PS: Dieser Artikel hier ist auch erreichbar unter http://go.to/gluehbirne. Ist vielleicht für Twitter oder „analoge“ Weitergabe ganz praktisch.

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Gute Tote, schlechte Tote

Wieder ist jemand durchgedreht und hat unschuldige Menschen ermordet. Und wieder werden Rufe nach „schärferen Waffengesetzen“ laut.

Viele Medien und Politiker erwecken regelmäßig den Eindruck, als käme ihnen ein mit legalen Waffen begangener Amoklauf gelegen, um das Thema „Waffengesetz“ wieder auf die Tagesordnung zu setzen, noch bevor die Opfer bestattet sind.

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Licht am Ende des Tunnels: Bahn entscheidet sich gegen Symbolismus

Lange herrschte beim Thema „Alkoholverbot“ die reine Symbolpolitik, z.B. beim Hamburger Nahverkehrsverbund HVV, der Vandalismus und Angriffe auf Fahrgäste mit einem Alkoholverbot verhindern wollte und nach 6 Monaten lediglich „weniger herumliegende leere Flaschen in den Zügen“ als Erfolg vermelden kann. Weiterlesen

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Symbolfoto: Endlich mal ein echter „Kampfhund“

Die Hamburger Morgenpost (Mopo) ist für ihre hundefeindliche Berichterstattung bekannt, bei der auch mal gerne eine pischernde Hündin zum kackenden Köter (in der Bilderstrecke) wird. Durch einen Beißvorfall auf einen Spielplatz bot sich nun wieder die Chance, das Thema „gefährliche Hunde“ auszubreiten. Eigentlich ist es schlimm genug, wenn ein Hund zwei Kinder und ihre Mutter beisst. Sowas darf nicht passieren (das sage ich als Hundebesitzer und Vater). Der Mopo war dieser Vorfall aber wieder nicht dramatisch genug, und so musste ein Symbolfoto her: Weiterlesen

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Sterben verboten!

In Italien hat ein Gemeinderat einen originellen Beschluss gefasst: Sterben ist von nun an in dem Dorf in der Nähe von Neapel verboten. Dieser Gesetzesentwurf ist als Protest gedacht, um darauf aufmerksam zu machen, dass der örtliche Friedhof überfüllt ist und deshalb kein Platz für weitere Beerdigungen ist.

Wer ein Sterbeverbot aber einfach nur als Kuriosität und lustige Protestform versteht, der übersieht, wieviel es über die Verbotskultur aussagt: Weiterlesen

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Sascha Lobo hat’s nicht begriffen

In seiner wöchentlichen Kolumne auf Spiegel Online widmet sich Sascha Lobo diesmal dem Thema „Verbote“. Die gute Nachricht ist: Er findet Verbote doof. Die schlechte ist: Mit seinem Kolumne rechtfertigt er so ziemlich jedes Verbot, was jemals erlassen oder diskutiert wurde.

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Gutes Saufen, schlechtes Saufen – Verbote als Wirtschaftsförderung

Forderungen nach irgendwelchen Alkoholverboten sind nichts neues, meist geht es dabei angeblich um Jugendschutz oder Gewaltprävention. Auch der aktuelle Ruf der CSU nach einem bundesweiten Verbot von Alkohol in Bahnen schwimmt im Fahrwasser einer Diskussion über Gewalt in Bahnen und Bahnhöfen. Weiterlesen

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Die üblichen Verdächtigen

Eine berühmte Filmszene handelt davon, wie ein Polizist bemerkt, dass sein stundenlang verhörter Verdächtiger nur Unsinn erzählt hat und sich dabei von den Dingen, die er während des Verhörs um sich sah, inspirieren ließ. Weiterlesen

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Grüne: Licht aus!

Ein immer dringender werdendes Umweltproblem ist die Lichtverschmutzung und der dadurch bedingte Verlust der Nacht. Die exzessive Zunahme künstlichen Lichts hat negative Auswirkungen auf die nachtaktive Tierwelt, den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen und die Sichtbarkeit des Sternenhimmels. Lichtverschmutzung stellt zudem eine Energieverschwendung dar und trägt nicht unerheblich zum CO2-Anstieg  bei. Wir setzen uns für ein gesetzliches Regulativ der öffentlichen Beleuchtung ein.

Nein, das ist kein Witz.

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Billiger Populismus kommt teuer

Die „freie“ Hansestadt Hamburg hat eins der strengsten Hundegesetze. Mit Erstaunen nimmt man dort nun zur Kenntnis, dass so viel „gefühlte Sicherheit“ (also das Beschlagnahmen und Wegsperren von Haustieren aufgrund ihrer Rasse) keineswegs kostenlos zu haben ist. Weiterlesen

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Späte Erkenntnis: „Glühbirnenverbot ist unnütze Symbolpolitik“

Herbert Reul (CDU) fordert zusammen mit anderen EU-Abgeordneten eine Aufhebung des Glühbirnenverbots. So erfreulich das ist – warum erst jetzt? Hätte man dem Bürger nicht all diese enttäuschenden und teuren Experimente mit angeblich langlebigen Energiesparlampen, das Bunkern von herkömmlichen Leuchtmitteln und die Verseuchung unserer Umgebung mit Quecksilber ersparen können?

Oder verebbt dieser kleine Aufstand wieder, so wie das letzte Mal, als ein Hauch von Erkenntnis die Mär von der umweltfreundlichen Energiesparlampe trübte?

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Ein Philosoph über den Ursprung von Verbotspolitik

Foto: Andy Miah

Letzte Woche erschien in der Berliner Zeitung ein weiterer Beitrag zur allgegenwärtigen „Integrationsdebatte“. Auf sehr subjektive und daher durchaus interessante Art beschäftigt sich der Autor Malte Welding darin mit dem Toleranzbegriff. Dabei zitiert er auch den slowenischen Philosophen Slavoj Žižek,  Weiterlesen

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Petition gegen neues „Hundegesetz“ in Thüringen

Ich zitiere:

Thüringen plant ein Gesetz welches 4 Hunderassen ausrotten soll. Halter unschuldiger Hunde werden pauschal stigmatisiert und unterliegen erheblichen Eingriffen in ihre Grundrechte. So kann und wird man keinen Vorfall mit Hunden verhindern, dies zeigen alle Statistiken. Gegen dieses unmögliche Gesetzesvorhaben – welches unnötig tausenden Hunde und ihren Familien unnötig Leid, Schmerz bringt und auch den Tod von vielen Hunden verursacht – richtet sich diese Petition. Das Gesetz belastet viele, ohne dass ein einziger Beißvorfall verhindert wird. Denn wer seinen Bullterrier nicht verantwortungsvoll hält und es zu so Vorfällen kommt, der wird dies auch bei einer anderen Rasse nicht schaffen, mit dem selben Ergebnis für die Betroffenen. Bitte lesen Sie folgende Petition und helfen mit Ihrer Unterschrift…

Hier geht’s weiter!

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Grüne fordern Vespa-Verbot

Man könnte ja meinen, dass sich die Grünen darüber freuen, wenn jemand aufs Auto verzichtet und sich mit einem effizienten Motorroller durch den Verkehr bewegt. Weiterlesen

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Reifen platt? Pech gehabt.

Für die neue Züricher Polizeiverordnung hatte sich die sozialdemokratische Polizeivorsteherin Esther Maurer ein buntes Paket von Verboten ausgedacht. So sollte nicht nur Grillen in Parks, das „Erschrecken von Tieren und Menschen“ oder das Autowaschen auf öffentlichem Grund verboten werden, Weiterlesen

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Oldtimer: Die Grünen lassen nichts aus

Gegen den Willen der Grünen findet in Hamburg an diesem Wochenende das traditionelle „Stadtparkrennen“ im Stadtpark statt. 1934 fuhr man dort erstmals mit zeitgenössischen Fahrzeugen um die Wette, heute mit Oldtimern. Nach den Harley Days ist nun auch diese Veranstaltung durch den Regulierungswahn bedroht Weiterlesen

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Es geht um die Wurst

Die Chefin des Umweltausschusses in Köln, eine Grüne namens Sabine Müller, fordert ein totales Grillverbot in Parks und auf Grünflächen. Weiterlesen

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Strafsteuer auf Fahrräder, Fußbälle und Inlineskates?

Um unerwünschte Aktivitäten zu unterbinden, greift man in der Politik ja längst nicht nur zum schnöden Verbotsschild. Eine weitere beliebte Maßnahme ist die Erhebung von Strafsteuern, so kostet z.B. ein sogenannter „Kampfhund“ in Hamburg ganze 600€ statt 90€ Hundesteuer pro Jahr (nicht, dass das etwas geholfen hätte, ausser dass diese Tiere in manchen Kreisen jetzt noch mehr als Statussymbol gelten dürften, während so manche Familie ihre „Bestie“ aus finanziellen Gründen abgeben musste). In Stuttgart ist eine Steuer auf Sport- und Jagdwaffen geplant, von bis zu 100€ pro Waffe und Jahr ist da die Rede (was den Wert der meisten Waffen wohl schon nach 1-3 Jahren übersteigen dürfte).
Wer nun mit den Schultern zuckt, weil er nicht zu den schon routinemäßig von der Politik geplagten Hunde- oder Waffenbesitzern gehört, dem darf ich meinen Lieblingssatz „Irgendwann erwischt es jeden“ entgegenhalten. Weiterlesen

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Kann man auch als Bürger zurücktreten? (Offener Brief an Horst Köhler)

Sehr geehrter Herr Köhler,

vorgestern sind Sie von Ihrem Amt als Bundespräsident zurückgetreten. Weiterlesen

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Dramatische Szenen in der Hundestadt Hamburg

Die Hamburger Morgenpost deckt erschreckende Zustände auf: Weiterlesen

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