Dramatische Szenen in der Hundestadt Hamburg

Die Hamburger Morgenpost deckt erschreckende Zustände auf: Killerbestien trotten auf wehrlose Kinder zu, Windhunde überschreiten brutal die zulässige Höchstgeschwindigkeit… die darauf folgenden Szenen mit zahlreichen Opfern bleiben in dem Artikel sicher nur unerwähnt, weil man sie dem zartbesaiteten Leser nicht zumuten will.

AllesVerboten sprach mit den Opfern.

Noah-Joel aus Blankenese: „Ich spielte mit meinem Freund Niklas-Jonas am Elbstrand Fußball, als plötzlich ein brutal aussehender Kampfhund auf uns zuging. Ich geriet in Panik, da ich aus der Zeitung weiss, wie gefährlich diese Monster sind. Und dann passierte es, der Hund schnüffelte an unserem Ball und ging weiter, als gäbe es uns nicht…“

Hier bricht der Junge mit tränenerstickter Stimme ab. Seine Mutter erklärt:

„Noah-Joel ist es nicht gewohnt, ignoriert zu werden, der Hund hat nicht mal Pfötchen gegeben. Mein Sohn fühlt sich missachtet und herabgewürdigt, muss sich in psychologische Behandlung begeben und seine Ritalin-Dosis erhöhen. Wer zahlt uns den Schaden?“

Wir danken der MoPo für diese Enthüllung über die tagtägliche Hundegewalt in unserer Stadt. Nur bei der Überschrift hätte der Autor Erik Trümpler noch etwas kreativer werden können. Dass er dazu in der Lage ist, hat er ja schon 2009 bewiesen.

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11 Kommentare

Eingeordnet unter Hunde, Realsatire

11 Antworten zu “Dramatische Szenen in der Hundestadt Hamburg

  1. Sabine B.

    Das Foto vom Westie der sein „Geschäft“ erledigt, ist eine Hündin und sie uriniert, das sieht jeder Hundekenner sofort, anscheinend sind bei der MOPO keine :-))

    • Oliver

      Es fällt schon sehr schwer, nach dem Lesen des Artikel sachlich zu bleiben. Bei uns haben Hundehasser an einem Schild direkt im Park diesen Artikel rangeklebt und man wird wieder angepöbelt.
      Erstaunlich dass immer noch so viele dieses niveaulose primitive ultralinke Schund, Hetz- und Drecksblatt liest!
      Die Mopo kämpft doch immer scheinheilig für Minderheiten und hetzt aber gegen die, die ihnen nicht in den Kram passen. Diese Rotfaschisten sind noch schlimmer als die Braunen!

      • AllesVerboten.org

        Druck einfach meinen Artikel aus und häng ihn darunter 😉
        Ansonsten muss ich sagen, dass das Leben (mit Hund) zu schön ist um es sich von Hundehassern vermiesen zu lassen. Wir waren am Wochenende viel mit Kind und Hund unterwegs, überall gab es nur freundliche Reaktionen. Kinder fragten, ob sie mal streicheln dürften, etc. Sowas tut gut, wenn man sich mal wieder über die Mopo ärgern musste.

  2. MOPO: HUNDE HETZE …
    Ein dreifaches „Pfui“ für den Hunde-Artikel in der MOPO.
    Das ist Hetz-Journalismus, an dem Hitler seine Freude gehabt hätte,
    mit fiesen Übertreibungen, Falschaussagen, und Ignoranz.
    „Windhunde (60 km/h schnell)“ sagen Sie. Aber nicht diese beiden! Oder haben Sie es geprüft?
    „Immer mehr Hamburger ärgert diese anarchische Haltung.“ – Wie viele Hamburger, Herr Trümpler?
    Sie wissen nicht, wie viele Hamburger sich dagegen über dieses törichte Hundegesetz ärgern?
    Welche von beiden überwiegen? Haben Sie gezählt?
    Sie wissen nicht, dass die meisten Hunde mit Kindern zusammen leben, und sehr lieb sind.
    Sie wissen nicht, dass viele Halter mit großem Aufwand den teuren „Hundeführerschein“ gemacht haben, und sich gesetzestreu verhalten.
    Wahr ist vielmehr: von den 40.000 Hamburger Hunden sind etwa 98% so zahm, kinderfreundlich und gut erzogen, dass von ihnen wirklich kein anderes Problem zu erwarten ist, als dass unheilbare „Meckerpötte“ sich aufregen.
    Sie haben miserabel recherchiert. Sie haben noch nicht einmal selbst in das sachlich, fachlich und sprachlich tadelnswerte Gesetz geschaut.
    Wenn Sie sich Ihre MOPO ansehen, finden Sie täglich prozentual viel mehr Verbrecher, Mörder, Betrüger, als gefährliche Hunde. Da sagt auch keiner, alle Hamburger dürften nicht mehr frei herumlaufen, weil einige wenige gefährlich sind. Und Senatoren sollten wissen, dass der Versuch, alles und jedes regeln zu wollen zum Scheitern verurteilt ist – Fünf! Setzen! Herr Trümpler!

  3. Oli

    HUNDEALARM in der MOPO
    Der Herr Bürgermeister und sein Senat wären klug gewesen, hätten sie nicht Feindschaft gesät zwischen Hundefreunden und Hundehassern. Dieses, auch noch schlecht gemachte, Hundegesetz fördert nicht das friedliche Zusammenleben. Eigentlich wünscht man sich Politiker mit Verstand und Fingerspitzengefühl.
    Schade, dass es die nicht gibt. Für die anständigen Hundehalter ist dieses Gesetz eine schwere Belastung, und die wenigen Problem – Halter kümmern die Gesetze sowieso nicht. Die trifft man damit am wenigsten. Aber die Anständigen sind schwer betroffen.

  4. Oli

    Noch etwas:
    Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, huscht den meisten Passanten ein Lächeln übers Gesicht, beim Anblick des Hundes . Wirklich! Der sieht auch freundlich aus, der Hund. Freundlicher, als ich. Viel weniger Passanten bleiben grimmig. Zum Glück nur sehr wenige. Die haben nichts zu lachen in diesem Leben, weil sie sowieso sauer sind. Nicht nur auf Hunde. Die armen Teufel. Aber die allermeisten lächeln. Wirklich! – Das Gesetz ist aber für die Sauren gemacht. Für die wenigeren!
    Für jene und für Kinder hier der Trick, wie man Hunden am besten begegnen kann, wenn man Angst hat: Nicht ansehen! Nicht beachten! Dann machen die das auch so.
    Noch etwas für Hunde-Nichtkenner. Normal hat ein Hund überhaupt keine Zeit, Menschen oder Kinder anzugreifen. Ein Hund ist ständig beschäftigt zu schnuppern, neues zu entdecken, die Welt viel intensiver wahrzunehmen, als Erwachsene es tun. Er hat überhaupt keine Zeit!
    Klar, es gibt ein paar richtig giftige Tölen. Gegen die und ihre Halter etwas zu unternehmen, dafür braucht es enorm viel Intelligenz und Geschick. Und wer nicht sehr viel davon hat, der sollte sich lieber nicht um einen Posten im Senat bewerben. Und dann sagen, das sei ihm alles zu schwierig. Was nützt uns ein Senat, dem dauernd alles zu schwierig ist. Der unser Geld massenhaft für Fehlplanungen ausgibt und nicht in der Lage ist, Strassen, Wege und Schilder sauber und in Ordnung zu halten.

  5. Olli

    Ich habe gelernt, das man sich nicht alles bieten lassen darf. Ich werde gegen Erik Trümpler wegen Hetze gegen Hundehalter anzeigen, damit er mal sieht, dass er mit so etwas nicht durchkommt. Ich hoffe, der ein oder andere wird das auch tun.

    • AllesVerboten.org

      Dein Engagement ehrt Dich, aber der Mann hat sich meiner Einschätzung nach nicht strafbar gemacht. Blödsinn zu schreiben ist von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt, eine Beleidigung wird wohl kaum nachzuweisen sein. Auch eine Beschwerde beim Presserat würde wohl im Sande verlaufen.
      Schreib lieber einen netten Brief an die Chefredaktion und erkläre denen, ob Du die Mopo jemals wieder kaufen wirst, und warum nicht. 😉 Money talks.
      Und falls „Fressnapf“ o.ä. mal wieder in der Mopo inserieren, kann man denen sagen, daß man das als Verbraucher nicht gutheißt und Konsequenzen daraus ziehen wird.
      Solche Maßnahmen sind billiger als eine Klage bzw Strafanzeige. Und in der Masse sind sie auch wirkungsvoller.

  6. Pingback: Symbolfoto: Endlich mal ein echter “Kampfhund” | AllesVerboten.org

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