Es geht um die Wurst

Die Chefin des Umweltausschusses in Köln, eine Grüne namens Sabine Müller, fordert ein totales Grillverbot in Parks und auf Grünflächen. Diese Verbotsforderung ist (wie so oft) ein Zeichen von Unfähigkeit und Faulheit. Der Job einer Stadtverwaltung bzw. einer Regierung ist es doch unter anderem, für die Einhaltung von Regeln zu sorgen, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren kann. Werden Freiheiten missbraucht und wird dadurch anderen Menschen (oder der Umwelt) geschadet, dann müssen diese Regelverstösse verfolgt und geahndet werden. Diese missbrauchten Freiheiten aber für alle Bürger abzuschaffen, ist die denkbar dümmste und ungerechteste Option. Leider aber auch die einfachste, und daher für viele Politiker die naheliegendste. Das ist das Problem beim Leinenzwang, bei Streckenverboten für Motorräder und bei vielen anderen pauschalen Regelungen, die meist nur den treffen, der sich an die Regeln hält.

Auch in der Bundeshauptstadt denkt ein grüner Stadtrat nun an ein generelles Grillverbot. Dies hatte er in bisherigen Diskussionen um temporäre Grillverbote strikt abgelehnt, aber die gute alte Salamitaktik funktioniert eben auch bei der Grillwurst.

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3 Kommentare

Eingeordnet unter die grünen, Verbote

3 Antworten zu “Es geht um die Wurst

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