Grüne: Licht aus!

Ein immer dringender werdendes Umweltproblem ist die Lichtverschmutzung und der dadurch bedingte Verlust der Nacht. Die exzessive Zunahme künstlichen Lichts hat negative Auswirkungen auf die nachtaktive Tierwelt, den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen und die Sichtbarkeit des Sternenhimmels. Lichtverschmutzung stellt zudem eine Energieverschwendung dar und trägt nicht unerheblich zum CO2-Anstieg  bei. Wir setzen uns für ein gesetzliches Regulativ der öffentlichen Beleuchtung ein.

Nein, das ist kein Witz.

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10 Kommentare

Eingeordnet unter die grünen, Realsatire, Verbote

10 Antworten zu “Grüne: Licht aus!

  1. kikri

    Diese Forderung entbehrt nicht einer gewissen Logik:
    Wenn Lampen in der Nacht abgeschaltet werden sollen können sie die restliche Zeit mit Fotovoltaik-Anlagen betrieben werden.
    Wer tagsüber kein künstliches Licht braucht ist selber schuld 😉

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  3. Flo

    Und wo ist jetzt dein Problem? Ist doch seit Jahren bekannt und einige Teile in der Politik jeglichen Coleurs tun auch schon seit Jahrzehnten etwas dagegen.

  4. Öffentliche Beleuchtung zu reduzieren ist das Gegenteil eines Verbots, denn es spart dem Steuerzahler Geld, was er wiederum für das ausgeben kann, was ihm Spaß macht, von mir aus auch private Beleuchtung.
    Manche Kommunen lassen nachts nur jede 2. Straßenlaterne brennen, was schlechter ist, als alle abzuschalten. In einer vollkommen unbeleuchteten Straße könnte man wegen der Gewöhnung an die Dunkelheit nämlich besser sehen. Insofern machen die Grünen tatsächlich mal was richtig.

    • AllesVerboten.org

      Ich lese da „gesetzliches Regulativ“. Und Du meinst, das wird sich auf Strassenlaternen beschränken? Wäre das typisch für grüne Politik, dass sie den Staat zum sparen zwingt und Unternehmer bzw. Bürger in Ruhe lässt?
      Was das Abschalten von Strassenlaternen angeht: Damit hab ich so meine Probleme. Hier geht es gleich zweifach um Sicherheit (Verker und Kriminalität). Wenn man dann noch bedenkt, dass Bürger nach Ansicht der Grünen bitteschön ökologisch korrekt per Bus, Bahn und Pedes durch die Nacht reisen sollen, möglichst noch ohne Pfefferspray in der Tasche (weil „Waffe“), dann stellt sich die Frage, wie man diese Bürger (speziell Frauen) beschützen will. ielleicht mit Schildern wie in Hamburg…?
      Nein, wer bei öffentlicher Beleuchtung vernünftigerweise Strom sparen will, der soll sich für intelligente Umrüstmodelle stark machen anstatt Bürger im Dunkeln stehen zu lassen, um Nachtfalter nicht zu stören. Z.B. gibt es Firmen, die öffentliche Gebäude auf Energiesparbeleichtung umrüsten und dafür eine Zeit lang einen Teil der Stromkostenersparnis bekommen.

  5. Metallkopf

    Ich will das Recht haben, Lichtdome in den Äther zu schicken, wie einst Albert Speer!

    Ohne Spaß, es gibt in der Tat so etwas, wie unzumutbare Lichtverschmutzung, allerdings sind die Grünen der Zeit wieder einmal hinterher.

    Schlaue Leute haben nämlich bereits vor über 100 Jahren die Lösung für diese Fragen parat gehabt. §§ 903 und 1004 BGB. Wie der „Lampenrichter“ aus Wiesbaden beweist, kann man – ausreichend querulatorische Energie vorausgesetzt – durchaus mit diesen Mitteln der finsteren Umweltverschmutzung (per Glühlampe, 40W, matt) des Nachbarn Einhalt gebieten…

  6. Das ist ein sehr guter Vorschlag, den ich gerne noch erweitern würde und zwar dahingehend, dass auch der Betrieb von elektrischen Krachmachern im Freien und deren exzessiver Gebrauch in Räumen (also alles, was außerhalb der eigenen vier Wände gehört werden kann) „reguliert wird“. Ich bin kein Freund der Verbote und der gesetzlichen Regelungen, deshalb würde ich vorschlagen, den Preis für Strom in der Nacht zu verteuern und Leutchen, die anderen mit ihrem Lärm auf die Nerven gehen, eine empfindliche Externalitäts-Abgabe abzuzwacken, die an diejenigen verteilt wird, die unter dem Lärm gelitten haben.

    • AllesVerboten.org

      Sorry, wer „kein Freund der Verbote“ sein will, sollte sich auch mit solchen Ideen zurückhalten. Eine Verteuerung über Steuern, Gebühren oder anderweitig erhöhte Preise ist nämlich auch ein Verbot, und zwar eins, das nur diejenigen trifft, die wenig oder kein Geld haben. Sozusagen „erlaubt nur für Reiche“. Im übrigen hast du kein Recht darauf, dass der Staat alles beseitigt, was dich irgendwie stört. Ab einem gewissen Punkt beginnt Ruhestörung und da kannst du dann auch was gegen machen. Wenn dir das nicht reicht, zieh in eine Hütte im Wald.
      Es gibt eben kein Recht auf „Nichtbelästigtwerden“.
      Siehe auch hier: https://allesverboten.wordpress.com/2010/10/27/ein-philosoph-uber-den-ursprung-von-verbotspolitik/

      • Das sehe ich anders, denn es ist eindeutig feststellbar, von wem Externalitäten ausgehen und entsprechend kann man handeln. Aber Du hast Recht, ich bin inkonsequent, wenn ich eine Verteuerung über Steuern fordere, aber leider haben die Staaten das Gewaltmonopol an sich gezogen und deshalb kann ich nicht einfach hingehen, und denjenigen, der mich stört, auf die Schnauze hauen… leider! Folglich muss man sich anders arrangieren, um sein Recht auf Nichtbelästigtwerden durchzusetzen.

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